Förderverein der BiologieOlympiade e.V.

Landesseminare

Hessen

Am Nachmittag des 22.01.2025 fanden wir, die besten hessischen Teilnehmenden der IBO2025, uns in einem Seminarraum der Uni Darmstadt ein. Nach kurzem Kennenlernen der anderen Teilnehmenden folgte eine theoretische Einführung samt Sicherheitsbelehrung durch Dr. Arnulf Kletzin und Dr. Guido Klees, die uns für die folgenden Tage betreuen sollten. Schon am ersten Tag ging es für uns dann ins Merck-Lernlabor an der Uni Darmstadt, in dem wir zunächst mikrobiologisches Arbeiten mit Agarplatten übten und Kulturen von E.coli für eine spätere Auswertung anlegten. In den nächsten Tagen widmeten wir uns dann vertieft der Molekularbiologie, unter Anderem mit einer Gelelektrophorese und einer Plasmidaufreinigung. Nebenbei durften wir auch noch lehrreichen Vorträgen lauschen, die uns die Theorie hinter den entsprechenden Themen näherbrachten. Der letzte Labortag am Freitag beinhaltete dann weitere Experimente, bei denen wir uns zum Beispiel mit der elektrischen Signalweiterleitung einer großen Algenzelle befassten. Parallel wurde für einen Mehrfachteilnehmenden ein zusätzliches Programm in einer Arbeitsgruppe bereitgestellt, das sich mit Arbeit an einer Sterilbank mit Zellkulturen und der mikroskopischen Auswertung der Transfektion von Markerproteinen befasste. Nebenbei kam natürlich auch der Austausch mit den anderen Teilnehmenden nicht zu kurz, etwa beim gemeinsamen Pizzaessen und während der gemeinsamen Unterbringung in der Jugendherberge, die alles von gemeinsamen Tischtennisspielen bis zu einem spontanen Crashkurs durch „Wiederholungstäter“ beinhaltete. Am Samstag erhielten wir dann unsere Urkunden und Preise für die Landessieger*innen und mussten uns voneinander verabschieden (wenn auch glücklicherweise teilweise nicht für zu lange). Abschließend wollen wir uns für das wie immer lehrreiche und bereichernde Seminar bedanken, bei unserer Landesbeauftragten Ina Berner, den Mitarbeitenden der Uni, die das Seminar erst möglich gemacht haben, dem Förderverein der Biologieolympiade, sowie natürlich vor Allem bei Merck, deren Förderung uns überhaupt erst die Möglichkeit gab, uns mit derart modernen und praxisorientierten biologischen Arbeitsweisen zu beschäftigen.